Ayurveda – HEILEN & GESUNDHEIT, was ist möglich?
Ayurveda ist heute vor allem im Wellnessbereich anzutreffen. Die wohltuenden Behandlungen mit duftenden Kräuterölen versprechen Schönheit, Entspannung und eine gesunde Haut. Die alte indische Heilkunst kann jedoch auch aktiv der Gesundheit beitragen. Vor allem die Ernährungsempfehlungen für die einzelnen Doshas können starken Einfluss auf das Wohlbefinden nehmen. Ayurveda ist und bleibt jedoch eine sanfte Medizin, die keine Wunder vollbringen kann.
Heilung durch Ausgleich
Nach ayurvedischer Ansicht wird der menschliche Körper von drei Energien (Doshas) beherrscht. Diese nehmen beispielsweise Einfluss auf Verdauung, Nervensystem, Blut und die Verhaltensweisen. Durch Beobachtung und Erfahrung erkannte man die Zusammenhänge bestimmter Erkrankungen mit bestimmten Doshas. Auch der deutschen Naturheilkunde sind bestimmte Charaktertypen, die zu bestimmten Krankheiten oder Beschwerden neigen, bekannt. Der wild gestikulierende Choleriker leidet sehr wahrscheinlich an Bluthochdruck und hat hin und wieder Durchfall aufgrund seiner schnellen Verdauung. Der Ayurveda versucht die individuelle Zusammensetzung der Doshas im Menschen zu erkennen und diese im Gleichgewicht zu halten. Denn erst durch das Ungleichgewicht, durch die Ausbreitung einer der Energien, entstehen Krankheiten.
Gesunde Ernährung nach Ayurveda
Die Ernährung kann sehr viel Einfluss auf die drei Doshas nehmen. Viele der spezifischen Empfehlungen sind auch uns bekannt. So soll man etwa bei Durchfall keine öligen und scharfen Speisen essen. Der Ayurveda empfiehlt das gleiche. Durch die Ernährung wird jedoch nicht nur Einfluss auf die Verdauung genommen. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel kann auch den Hautzustand verändern, geistige Ruhe fördern oder die Stimmung verbessern. Denn der Körper reagiert nicht nur auf die Nahrung selbst und die enthaltenen Nährstoffe. Auch das Aussehen, der Geruch und der Geschmack lösen feine Prozesse im Organismus aus. Daher wird häufig zu bestimmte Geschmacksrichtungen empfohlen oder abgeraten.
Heilkräuter als sanfte Therapie
Der Ayurveda bedient sich genau so wie die TCM einem großen Spektrum an Kräutern, Wurzeln und Samen. Diese sollen die Organtätigkeit anregen, den Stoffwechsel verbessern und Reinigungsprozess einleiten. Was in der Alternativmedizin häufig als „Schlacken“ bezeichnet wird, nennt sich im Ayurveda „Ama“. Damit sind Giftstoffe, also unverdaute Restprodukte gemeint, welche sich im Gewebe, in den Organen und im Blut ansammeln. Die indischen Heilkräuter sollen diese lösen können. Es gibt viele verschiedene Mischungen, Toniken oder Pulver, welche für bestimmte Beschwerden, bestimmte Organe oder bestimmte Mängelzustände verabreicht werden. Die Nebenwirkung sind sehr gering, da es sich ausschließlich um natürliche Mittel handelt. Für weitere Infos: rosenberg-ayurveda.de
